Geländeplan Ökologiestation
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BLV * 29. Januar 2010

Keine weiteren Verkäufe von Flächen der Ökologiestation
Vegesacker Beirat beschäftigte sich mit SPD-Dringlichkeitsantrag

Vegesack - Der Vegesacker Beirat lehnt auch weiterhin die Veräußerung von Teilen des Geländes der Ökologiestation ab. In seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Beirat mit einem Dringlichkeitsantrag der SOD, den alle Beiratsmitglieder einstimmig verabschiedeten.

In der Begründung der SPD-Fraktion wird angeführt, dass der Beirat Vegesack in drei Sitzungen der "Erstveräußerung" mit der Auflage zugestimmt habe, dass der Park im Umfeld der Villa Güthpol für die Öffentlichkeit zugänglich zu erhalten sei.

Diese Auflage, so die SPD, werde von der Erwerberin jedoch nicht eingehalten. Die Erwerberin habe alle Grundstücksgrenzen an frei zugänglichen Verkehrswegen mit einem neuen, etwa 1,40 Meter hohen Gitterzaun versehen. Dies betreffe den gesamten Bereich der Straßenfront "Am Güthpol" und die Grenze zur unmittelbaren Fläche der Ökologiestation in Richtung Auetal bis zu dem Bereich, ab dem ein Betreten der Fläche der Familie B. wegen dichten Gestrüpps für den normalen Bürger nicht mehr möglich sei.

In Höhe des Hauses Güthpol sei der Zaun zur Ökologiestation mit einer mit einem Sicherheitsschloss versehenen Gittertür unterbrochen. Zur Straße "Am Güthpol" münde die Zufahrt zur Villa, die mit einer viersäuligen und elektronisch gesicherten Toreinfahrt versehen sei.

"Ästhetisch durchaus befriedigend, aber unter demonstrativer Missachtung der Beschlussfassung des Beirates Vegesack", tadelt die SPD.

Zwar werde das Schutzinteresse der Familie B. für die von ihnen erworbene Villa in keiner Weise infrage gestellt, eine Sicherung der Immobilie nebst angrenzender Fläche hätte sich jedoch nach Auffassung des Beirats auch auf andere Weise herstellen lassen. Der Beirat wiederholt daher seinen Beschluss vom 10. September vergangenen Jahres und lehnt die Veräußerung von Teilen des Geländes der Ökologiestation nachdrücklich ab und dies auch nachdem Senator Loske bereits eine Stellung abgegeben hat.

In diesem Zusammenhang bittet der Beirat Vegesack den Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa um die Beantwortung um eine Antwort, weshalb bei der Veräußerung der Immobilie die Vorgaben des Beirates Vegesack nicht berücksichtigt wurden und wie der Senator den Beiratsbeschluss vom 10. Dezember umzusetzen wollen. "Es ist nicht ansatzweise erkennbar, dass die Interessen des Gemeinwohls bisher bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt wurden", heißt es in dem SPD-Antrag.

HDH


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